Kristina Preiß:

geboren in Bremen, aufgewachsen in Pforzheim, Wahlheimat in Hamburg.

Bereits im zartesten Alter begann sie zu singen,

in andere Rollen zu schlüpfen,

und mit Musikinstrumenten zu spielen.

Das kreative Spielkind blieb ihr auch in der Schule erhalten: trotz gelegentlicher Proteste von Lehrerseite spielte sie Theater, Geige und sang im Chor. Mit 16 tat sie sich mit ein paar anderen Bühnenfanatikern zusammen und gründete eine Theatergruppe. Herausgekommen sind dabei zwei ebenso erfolgreiche wie unterschiedliche Produktionen: Das Biedermeierstück »Die deutschen Kleinstädter« und Tennessee Williams »Glasmenagerie«.

Die Bühne ließ sie auch in Hamburg nicht los: hier fand sie zum Kabarett. Sie war Mitbegründerin und von 1989 bis 1997 aktives Mitglied der Comedy-Kabarettgruppe »Die Giftzwerge«. Beim Texten und Proben entdeckte sie ihr Faible für das Kabarett-Chanson. Die Truppe giftete sich durch vier Produktionen und zahlreiche Auftritte in Hamburg und Norddeutschland. Dabei lernte Kristina Preiß den Kabarettisten Michael Keim kennen, der ihr seitdem als künstlerischer Coach zur Seite steht. 1996 entwickelte Kristina Preiß erste Ideen für eine eigene musikalisch-kabarettistische Show. 1998 begann sie eine Gesangsausbildung (bis 2001 bei Almut Staeglich, seit 2001 bei Gabriele Westenberger). Ebenfalls 1998 machte sie erste Kurzauftritte mit Chansons.

Mit der Pianistin Inessa Getmann produzierte sie ihr erstes Bühnenprogramm »Noch jemand zugestiegen? Begegnungen unterwegs«, unterstützt vom Kabarettisten Michael Keim (Premiere: Dezember 2000). Bis heute gab es zahlreiche Gastspiele in Norddeutschland. Gemeinsam mit anderen Künstlerinnen gründete Kristina Preiß das Künstlerinnen-Netzwerk KreaDiva, das sich im Jahr 2005 unter dem Motto »aus dem Rahmen gefallen« mit Ausstellung und Bühnenshow der Öffentlichkeit präsentierte. Von 2005 bis 2006 arbeitete Kristina Preiß mit der Pianistin Regine Schütz zusammen. Das Bühnenprogramm "Agathe - die irritierte Frau" (Regie: Mario Buletta) hatte im November 2005 Premiere. Im Sommer 2006 übernahm Iris Paiska den Part am Klavier.